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Pflegemassnahmen

Abschläge

Bei uns ist noch alles Handarbeit. Sogar die Abschläge werden viermal pro Woche mit dem Spindelmäher auf 13 Millimeter geschnitten.

Grüns

Unsere Grüns sind spurtreu und nicht selten erstaunlich schnell. Kein Wunder, denn schliesslich werden Sie sechsmal pro Woche, auf 3.5 Millimeter  geschnitten. Selbstverständlich früh morgens, vor Spielbeginn. Alle drei Wochen werden sie zusätzlich belüftet und mit feinem Pflegesand bestäubt. Dieses Top-Dressing schützt sie vor Krankheitsbefall und macht sie stressresistenter.
 

Gelände

Der Dolder ist kein Links-Course. «Flaches Gelände» ist ein Begriff, denn wir bei uns kaum kennen. Im Gegenteil, die vielen Schräglagen verlangen nicht nur von den Golferinnen und Golfern, sondern eben auch von den Greenkeepern einiges Geschick. An einigen Stellen kann nur von Hand gemäht werden, was natürlich entsprechend zeitaufwendig ist.

Die Vorgrüns werden bis zu viermal pro Woche auf 11 Millimeter getrimmt und die Fairways dreimal die Woche auf 15 Millimeter gemäht. Wesentlich weniger gemütlich wird es im Semirough, dem sogenannten 1st Cut. Das wird – vorausgesetzt die Witterung lässt es zu – auf 28 Millimeter gemäht. Wenn man davon ausgeht, dass ein Golfball einen Durchmesser von mindestens 42,672 Millimetern hat, sieht man im Idealfall also gerade mal knapp 1,5 Zentimeter. Dass es nicht immer einfach ist, den Ball aus dem Semi aufs Grün zu chippen, liegt auf der Hand. Aber in Augusta ist es ja bekanntlich auch nicht viel einfacher.

Entlang der Waldränder bzw. bei Flächen, die lieber nicht ins Spiel kommen sollten oder an Stellen hinter den Grüns, wo wir verhindern möchten, dass die Bälle ins Aus oder sonst wie wegrollen, steht das Rough auf 70 Millimeter. Schwieriger wirds nur in unseren Magerwiesen.
 

Bunker

Aufgrund des traditionellen Designs werden unsere 14 Bunker täglich von Hand ausgeebnet werden. In naher Zukunft ist eine Sanierung der Strände geplant, um sie dann auch maschinell pflegen zu können. Übrigens: um die Bunkerränder zu schützen, wird das sie umgebende Gras auf einer Höhe von rund 60 Millimetern belassen.
 

Aerifizeren

Die Abschläge und die Grüns werden dreimal pro Jahr aerifiziert. Beim Aerifizieren wird die Rasentragschicht mit sogenannten Hohlspoons, mit einer Art Hohlnadeln, gelocht. Die ausgestochenen Kerne werden anschliessend zusammengeräumt und die entstandenen Löcher mit Quarzsand aufgefüllt. Der Vorgang dient der Belüftung der Grasnarbe, vitalisiert den Rasen, wirkt Staunässe entgegen und hilft fette und verdichtete Böden zu lockern.
 

Sanden

Das Einarbeiten von Sand in den Rasen ist besonders bei verdichteten Böden sinnvoll. Der Sand verbessert hier die Durchlüftung und Wasserdurchlässigkeit des Bodens. So werden die Rasenwurzeln gut belüftet und es entsteht weniger Staunässe. Dieses Prozedere wiederholen wir dreimal pro Jahr auf der gesamten Spielfläche.
 

Externe Platzpflege

Mindestens zweimal pro Jahr, bei guter Witterung und seit dem 2018 dreimal pro Jahr erhält das Greenkeeper-Team Unterstützung von externen Platzpflegern. Mit schwerem Gerät wird dann eine grosse Platzpflege (Aerifizieren, Tiefenlockerung, Sanden) durchgeführt. Aufgrund der engen Platzverhältnisse ist der Platz während dieser Zeit nicht bespielbar. Um den Spielbetrieb nicht zu stören, werden zwei der drei Platzpflegen am Rande der Golfsaison durchgeführt.
 

Laubbläser

Um Schnittgut und im Herbst die Blätter von den Grüns und Fairways zu befreien, arbeiten wir mit Laubbläsern. Der Einsatz dieser lauten Gebläse ist notwendig, denn es ist schlicht unmöglich, den Platz mit Rechen sauber zu halten.
 

Nachsaat, Düngen, PSM

In einem Rhythmus von acht Wochen werden die Spielflächen nachgesät. Mit der Düngung werden die Ernährung des Rasens verbessert, das Wachstum und die Bodenfruchtbarkeit erhaltet und gefördert. Selbstverständlich verzichten wir auf Pflanzenschutzmittel (PSM). Unser Head-Greenkeeper setzt auf ökologisch nachhaltige Methoden und vermehrt auch auf mechanische Massnahmen.